Bleiben Sie zuversichtlich!
Bleiben Sie zuversichtlich!

Eine erektile Dysfunktion – so werden Erektionsstörungen in der Fachsprache genannt – liegt erst dann vor, wenn über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten die Mehrzahl der Vereinigungen misslingt. Sie werden überrascht sein, denn davon sind mehr gesunde Männer betroffen, als Sie vielleicht denken: Fast jeder 5. Mann kennt dieses Problem. Eine Zahl, die zeigt: Sie sind nicht allein.

Fast alle Erektionsstörungen lassen sich behandeln

Sie wollen Ihre Sexualität wieder so beglückend ausleben wie früher? Dann tun Sie jetzt den entscheidenden Schritt: Gehen Sie zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt! Dort erhalten Sie nach einer gründlichen Diagnostik eine individuell auf Sie abgestimmte Therapie. Je nach Ursache können Erektionsstörungen sehr unterschiedlich behandelt werden.

Mögliche Ursachen können z.B. sein:


# Krankheiten
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Prostata-Leiden
  • Multiple Sklerose
  • Rückenmarksverletzungen
  • Hormanstörung
  • Medikamente
# Lebenswandel
  • Alkohol
  • Rauchen
  • mangelnde Fitness
  • ungesunde Ernährung
  • Übergewicht
  • Stress
# Psyche
  • Depression
  • Stress
  • Versagensängste
  • Partnerschaftsprobleme
  • Leistungsdruck
  • zu hohe Erwartungshaltung
  • traumatische sexuelle Erlebnisse

Mögliche Therapien sind:

1. Psychotherapie
Wenn die Erektionsstörungen seelische Ursachen haben, ist oft eine Psychotherapie ratsam. Auch hier gilt: keine falsche Scham! Eine Psychotherapie ist weder unmännlich noch „Hokuspokus“, sondern eine nachgewiesen wirksame Heilbehandlung. Wenn die psychischen Belastungen beseitigt sind, verschwinden die physischen Folgen meist ganz von selbst.

2. Medikamentöse Behandlung
Die am häufigsten angewandte Therapieform bei Erektionsstörungen sind moderne Medikamente wie PDE-5-Hemmer. Diese verschreibungspflichtigen Arzneimittel mit den Wirkstoffen Sildenafil, Vardenafil, Avanafil oder Tadalafil beeinflussen für einen gewissen Zeitraum die Durchblutung des Penis bei sexueller Erregung. Darüber hinaus gibt es medikamentöse Verfahren, bei denen der Wirkstoff direkt in den Penis eingeführt oder injiziert wird.

3. Mechanische Hilfsmittel
In ganz seltenen Fällen kommen Vakuumpumpen oder Penisimplantate zum Einsatz.

Gut zu wissen

0%
aller über 40-jährigen Männer in Deutschland klagen zumindest zeitweilig über Erektionsstörungen. [1]
0%
der Erektionsstörungen sind auf organische Ursachen zurück zu führen.[2]
0%
aller Fälle gehen auf kardiovaskuläre bzw. metabolische Ursachen zurück – also auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen.[2]
  1. Sökeland J, Rübben H. Taschenlehrbuch Urologie. 14., vollständig überarbeitete Auflage, Georg Thieme Verlag KG, 2008 [Google Books]
  2. Siegenthaler W. Siegenthalers Differentialdiagnose; Innere Krankheiten – Vom Symptom zur Diagnose. 19., vollständig neu bearbeitete Auflage, Georg Thieme Verlag KG, 2005, Seite 50