Auch ein gutes Gespräch<br> kann Betroffene beflügeln.
Auch ein gutes Gespräch
kann Betroffene beflügeln.

Erektile Dysfunktion ist ein sensibles Thema – vor allem für betroffene Männer, die ihre Erektionsschwäche als Schwäche ihrer gesamten Männlichkeit empfinden. Umso wichtiger ist es, ihnen mit Rat, Tat und Verständnis zu begegnen, um sie aus ihrer sorgenvollen Situation zu befreien.

Was ist denn jetzt los?

Erektionsstörungen kommen vor!

Wenn es nicht mehr richtig klappt mit dem Sex, ist das für beide Partner beunruhigend. Aber keine Panik – Erektionsstörungen sind sehr häufig: Fast jeder 5. Mann leidet im Laufe seines Lebens darunter. Sie sind also nicht allein!

Das können Sie tun:

Auch, wenn es Mut kostet, sprechen Sie das Thema an!

Liegt es an mir?

Sie können nichts dafür!

Vielleicht fühlen Sie sich von Ihrem Partner zurückgewiesen oder unattraktiv. Aber es ist ganz wichtig, dass Sie verstehen: Es liegt nicht an Ihnen! Erektionsstörungen haben viele Ursachen – und fast immer gibt es wirksame Hilfe.

Das können Sie tun:

Zeigen Sie Verständnis und informieren Sie sich gemeinsam über das Thema erektile Dysfunktion.

Aber früher war es doch nicht so …

Veränderungen sind selbstverständlich.

Viele Jahre lang war alles perfekt im Bett – und jetzt ist es so frustrierend geworden? Veränderungen gehören zum Leben mit dazu. Sie und Ihr Partner ziehen an einem Strang – versuchen Sie gemeinsam mit dem Problem umzugehen.

Das können Sie tun:

Nehmen Sie die Situation als Herausforderung an – gemeinsam können Sie sie überwinden und daran wachsen. Sie werden überrascht sein, wie sehr der Zusammenhalt in einer schwierigen Phase Ihre Beziehung stärkt!

Warum?

Die Gründe sind vielfältig.

Die meisten Erektionsstörungen haben organische Ursachen: zum Beispiel Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselstörungen. Auch psychische Ursachen kommen vor – etwa Versagensängste oder Depressionen. Und auch die Lebensweise spielt eine Rolle: z.B. kann auch Bewegungsarmut oder Rauchen zu Erektionsstörungen führen.

Das können Sie tun:

Beleuchten Sie gemeinsam Ihren Alltag, gibt es Dinge, die Sie verändern können, um eine gesündere Lebensweise zu etablieren?

Wie kann ich dir helfen?

Aufeinander zugehen.

Erektionsstörungen werden erst zu einem Problem, wenn sie verdrängt und verschwiegen werden. Deshalb: Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner – und vor allem liebevoll. Machen Sie sich beide klar, dass niemand Schuld daran hat. Und dass es Hilfe gibt.

Das können Sie tun:

Ein gemeinsames Gespräch kann Wunder wirken – nehmen Sie sich bewusst Zeit dafür und machen Sie deutlich, dass Sie auch in dieser Situation ganz hinter Ihrem Partner stehen.

Was tun wir jetzt?

Werden Sie aktiv – gemeinsam!

Erektionsstörungen sind kein Schicksal: Ihr Partner kann aktiv etwas dagegen tun. Und dabei können Sie ihn unterstützen.

Das können Sie tun:

Ermutigen Sie Ihren Partner vor allem, zum Arzt zu gehen – das ist der entscheidende Schritt zur Lösung Ihres Problems. Vielleicht nehmen Sie den Termin ja sogar zusammen wahr …

Wir schaffen das!

Freuen Sie sich auf Ihren zweiten Frühling!

Sex ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und wichtig für die gemeinsame Beziehung. Sie haben allen Grund, optimistisch zu sein, denn in den meisten Fällen lassen sich Erektionsstörungen gut behandeln.

Das können Sie tun:

Sobald Sie als Paar gemeinsam handeln, sind Sie auf dem besten Weg, Ihre Liebe und Sexualität ganz neu zu erleben – vielleicht sogar reicher und beglückender als je zuvor.